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Richard-Wagner-Straße Radeberg: Visualisierung des Wohnquartiers mit drei Mehrfamilienhäusern in Holzbauweise

Wohnungsbau

Richard-Wagner-Straße Radeberg

Neubau dreier Mehrfamilienhäuser als sozialen Wohnungsbau

Radeberg · 2021 · Wettbewerbsbeitrag

Alle Projekte
  • 54–78 flexible Wohneinheiten
  • KfW 40 Plus (Ziel)
  • Vollständiger Holzbau
  • Engere Auswahl

RWS // Neubau dreier Mehrfamilienhäuser als sozialen Wohnungsbau, Radeberg

Für die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers an der Richard-Wagner-Straße in Radeberg erarbeiteten wir im Rahmen eines eingeladenen Wettbewerbsverfahrens ein konsequent nachhaltiges und flexibles Wohnungsbaukonzept. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum mit hoher architektonischer Qualität, ökologischer Verantwortung und langfristiger Anpassungsfähigkeit verbunden werden kann.

Unser Entwurf sieht drei kompakte, mehrgeschossige Wohngebäude in vollständiger Holzbauweise vor. Durch einen hohen Vorfertigungsgrad, eine effiziente Gebäudestruktur und die konsequente Ausrichtung auf den Energiestandard KfW 40 Plus sollte ein ressourcenschonendes und zugleich wirtschaftlich tragfähiges Wohnungsbauprojekt entstehen. Die weitgehende Vorfertigung der Holzkonstruktionen ermöglicht kurze Bauzeiten, hohe Ausführungsqualität und einen reduzierten Materialeinsatz.

Ein besonderer Schwerpunkt des Konzepts liegt auf der Flexibilität der Wohnungsgrundrisse. Die Gebäudestruktur wurde so entwickelt, dass Wohnungen bei veränderten Anforderungen geteilt oder zusammengelegt werden können. Je nach Grundrisskonfiguration sind zwischen vier und sechs Wohnungen pro Regelgeschoss und insgesamt 54 bis 78 Wohneinheiten möglich. Damit kann das Quartier langfristig auf unterschiedliche Lebensmodelle, Familiengrößen und den demografischen Wandel reagieren – vom Wohnen für Familien bis zu kleineren, altersgerechten Wohnformen.

Die drei Baukörper sind in ein großzügig durchgrüntes Wohnumfeld eingebettet. Natürliche Holzfassaden, eine klare Architektursprache und großzügige private Freibereiche prägen das Erscheinungsbild. Die Freiraumgestaltung schafft fließende Übergänge zwischen privaten und gemeinschaftlichen Bereichen und fördert eine lebendige Nachbarschaft.

Auch die Erschließung folgt dem Gedanken einer flächeneffizienten und wirtschaftlichen Planung. Durch die Reduzierung der Untergeschosse auf ein Minimum und die Verlagerung der Stellplätze auf ein benachbartes Grundstück werden aufwendige unterirdische Bauwerke vermieden und zusätzliche Freiräume innerhalb des Quartiers ermöglicht.

Der Wettbewerbsbeitrag verbindet seriellen Holzbau, ambitionierte Energieeffizienz und anpassungsfähige Wohnkonzepte zu einem ganzheitlichen Ansatz für den bezahlbaren Geschosswohnungsbau. Er zeigt, wie durch vorausschauende Planung nicht nur ressourcenschonende Gebäude, sondern langfristig nutzbare und wandelbare Wohnstrukturen entstehen können.

Mit unserem Entwurf erreichten wir die engere Auswahl des Wettbewerbsverfahrens.

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Eindrücke aus dem Projekt

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