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ARC1® GmbH − Architekten & Ingenieure
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Bauen für alle Lebensphasen

Bauen für Jung und Alt.

Kitas, Seniorenwohnen und Pflege: Wir planen barrierefrei, vom Alltag der Nutzer her – und für die Betreiber, die diese Häuser Tag für Tag führen.

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Ausgangslage

Soziale Immobilien sind anspruchsvoll. Sie müssen den Bedürfnissen ihrer Nutzer gerecht werden, den Abläufen von Pflege- und Betreuungspersonal folgen, strenge Vorgaben aus Heimrecht, Kita-Richtlinien und Brandschutz erfüllen – und sich trotzdem wirtschaftlich betreiben lassen. Ein Grundriss, der Pflegekräften in jeder Schicht unnötige Wege abverlangt, kostet über die Nutzungsdauer ein Vielfaches dessen, was eine bessere Planung gekostet hätte.

Wir planen deshalb vom Alltag her: Wie bewegt sich ein Kind durch das Haus, wie eine Bewohnerin mit Rollator, wie eine Pflegekraft in der Nachtschicht?

Und wie wird ein Gebäude gestaltet, in dem Menschen nicht untergebracht werden, sondern leben?

Weil Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Ernstfall auf Hilfe angewiesen sind, ist der Brandschutz hier besonders anspruchsvoll – und bei uns von Anfang an Teil des Entwurfs.

Leistungen

Unsere Leistungen

Kindergärten und Bildungsbauten, inklusive integrativer Konzepte

Seniorenwohnen, Betreutes Wohnen und Mehrgenerationenkonzepte

Wohngruppen für außerklinische Intensivpflege

Pflegeeinrichtungen: Machbarkeit, Nutzungskonzept, Genehmigungsplanung

Brandschutz für Nutzungen mit eingeschränkter Selbstrettung

Schwerpunkte

Ausgewählte Projekte

Leuchtturmprojekt · in Entwicklung

Mehrgenerationenhaus Dessau

Seniorenwohnen und Kindergarten unter einem Dach – eine Projektentwicklung auf eigene Initiative und eigene Kosten

  1. Kindergarten und Betreutes Wohnen

    Bilingualer, integrativer Kindergarten mit rund 45 Plätzen und rund 30 Einheiten Betreutes Wohnen

    Dessau
  2. Pflegeheim Gera

    Projektstudie

    2021
  3. Brandschutzkonzept Sozialstation

    Brandschutz im Bestand

    Sozialbau
  4. Brandschutzkonzept Umbau Schule

    Brandschutz im Umbau

    Bildungsbau
Richard Gunkel

Aus der Praxis

Richard Gunkel: „Vom Zivildienst bis zur Kita meines Kindes“

Bewusst wahrgenommen habe ich das Thema zum ersten Mal Mitte der 1990er-Jahre, vor dem Studium, im Zivildienst in einem Senioren- und Pflegeheim. Das Haus war nicht schlecht, aber auch nicht gut: Ich habe damals jeden Tag erlebt, wie planerische und gestalterische Entscheidungen den Alltag von Bewohnern und Pflegekräften erschweren, obwohl es mit wenig Mehraufwand anders gegangen wäre. Ich habe mir damals gesagt: Das kann man besser machen.

Jahre später begegnete mir dieselbe Erkenntnis von der anderen Seite des Lebens – als Vater, auf dem Weg meines Kindes durch Krippe und Kindergarten. Auch dort gibt es Verbesserungsbedarf, und nicht nur im Detail. Manche Fragen müssen grundsätzlicher gestellt werden: Wie wollen wir für Junge und Alte bauen? Wie werden wir dem demographischen Wandel baulich gerecht?

Aus dieser Verantwortung heraus entwickeln wir in Kooperation mit einem Projektentwickler derzeit auf eigene Kosten ein Mehrgenerationenprojekt in Dessau, das Seniorenwohnen und Kindergarten unter einem Dach verbindet. Die Idee dahinter ist einfach: Ältere Menschen, die ohne Aufgabe oft schneller abbauen und sich nutzlos fühlen, finden wieder eine Rolle. Kinder profitieren vom Erfahrungsschatz der Alten. Und Eltern, die heute oft beide arbeiten und wenig Zeit haben, gewinnen ein Umfeld, das mehr leistet als Betreuung. Architektur kann das nicht allein lösen. Aber sie entscheidet, ob solche Begegnungen im Alltag stattfinden oder an Fluren, Treppen und Zuständigkeiten scheitern.

Richard Gunkel, Geschäftsführer von ARC1

Nächster Schritt

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