Planungsgrundlage
Digitales Aufmaß
Bestandsaufnahme und digitales Aufmaß als Planungsgrundlage
Erstgespräch buchenAusgangslage
„Die größten Risiken stehen in keinem Exposé. Wir finden sie, bevor sie teuer werden.“
In den vergangenen Jahren ist der Neubau vielerorts zum Stillstand gekommen. Gebaut wurde trotzdem – im Bestand. Wir haben diese Jahre genutzt, um uns eine Expertise zu erarbeiten, die man nicht aus Lehrbüchern lernt: den Umgang mit jahrhundertealter Substanz, mit Denkmalbehörden, mit Tragwerken, die kein Plan mehr dokumentiert, und mit Brandschutzanforderungen, die für diese Gebäude nie geschrieben wurden.
Denkmalschutz ist dabei kein Hindernis, er verlangt Strategie. Viele Investoren meiden das Denkmal, weil sie unkontrollierbare Kosten fürchten. Diese Sorge ist berechtigt, wenn die Planung zu spät beginnt. Sie ist unbegründet, wenn Substanz, Genehmigungsstrategie und Förderkulisse von Anfang an zusammengedacht werden. Dann wird aus dem vermeintlichen Risiko ein Hebel: steuerlich über die Denkmal-AfA, wirtschaftlich über Fördermittel und gestalterisch über eine Qualität, die kein Neubau nachbauen kann.
Denkmalschutz ist kein Hindernis – er verlangt Strategie.
Leistungen
Planungsgrundlage
Bestandsaufnahme und digitales Aufmaß als Planungsgrundlage
Erstgespräch buchenSubstanz- und Schadensbewertung gemeinsam mit unserem Fachplanernetzwerk
Genehmigungsstrategie und Abstimmung mit Denkmal- und Bauaufsichtsbehörden
Brandschutz im Bestand: Bestandsschutz nutzen, Abweichungen begründen, Kompensationen planen
Fördermittelstrategie und Unterlagen für die Denkmal-AfA
Vollplanung HOAI LPH 1–8 für Sanierung, Umbau und Umnutzung

PROJEKT IM FOKUS
Mehr als 200 Jahre alt, denkmalgeschützt, über 30 Jahre leer: Das Wohn- und Geschäftshaus in der Goethestraße 1 in Königstein galt als Fall, den niemand anfassen wollte. Wir haben es geplant, mitfinanziert und revitalisiert – mit voll ausgeschöpfter Fördersumme. Heute ist die Alte Bäckerei ein Aparthotel der Königlichen Werke mit regionalem Frühstücksangebot.

Aus der Praxis
Neben Neubauten und Sanierungen im Bestand reizen mich Denkmäler immer wieder ganz besonders. Immobilien sind ohnehin ein spannendes Feld, weil wir etwas schaffen, das Jahrzehnte überdauert: Orte, an denen Menschen wohnen und leben. Beim Denkmal kommt die Geschichte hinzu. Wie ist das Haus entstanden, wer hat darin gewohnt, wofür wurde es genutzt? Diese Spuren holen wir in die Gegenwart und geben dem Gebäude wieder eine sinnvolle Nutzung.
Mit der Alten Schlosserei in Königstein ist uns das gerade erneut gelungen. Gemeinsam mit der Alten Bäckerei bildet sie heute ein Ensemble, ebenfalls mit voller Förderung saniert, und als Hotel der Königlichen Werke steht sie nun auch Gästen offen. Ein Denkmal ist komplexer als ein Neubau – in der Planung ebenso wie in der Koordination auf der Baustelle. Mit der entsprechenden Erfahrung lässt sich das gut beherrschen. Wir freuen uns auf die nächsten Denkmäler.
Video
Bei einer Denkmalsanierung entscheidet die Planung nicht nur über Baukosten, sondern auch darüber, welcher Euro steuerlich wirksam wird. Im Gespräch mit Steuerberater Martin Richter erklärt Richard Gunkel am Beispiel zweier gemeinsamer Projekte, worauf es ankommt – von der ersten Abstimmung mit der Denkmalbehörde bis zum Antrag auf Denkmalabschreibung.
Belege